Unsere regenerative Intimmedizin betrachtet das weibliche Erregungs- und Orgasmussystem als Zusammenspiel von Gehirn, Nerven, Gefäßen und Gewebe. Die Klitoris ist dabei ein komplexes Organ mit dichter Nerven- und Gefäßversorgung, tief im Becken verankert und eng mit der Vagina verbunden. Veränderungen in Durchblutung, Gewebequalität oder Nervenreizweiterleitung können dazu führen, dass Lust empfunden wird, der Körper aber nicht entsprechend reagiert.
Ziel der Behandlung ist es, Durchblutung, Gewebequalität und neuronale Signalverarbeitung im gesamten Erregungssystem zu unterstützen. Zum Einsatz kommen regenerative Verfahren mit autologem plättchenreichem Plasma (PRP) sowie neuro-modulatorische Ansätze mit IncobotulinumtoxinA (Clitoxin). Diese wirken ergänzend auf Gewebe, Gefäße und Nerven. Welche Therapie medizinisch sinnvoll ist, wird individuell ärztlich beurteilt.
Susanne Eschenburg M.D. ist aktuell die einzige Ärztin in Deutschland, die genau jene PRP-basierten Behandlungsprotokolle anwenden darf, auf denen die zugrunde liegenden klinischen Studien basieren. Diese Verfahren erfordern eine spezifische Qualifikation, standardisierte Protokolle und eine streng medizinische Anwendung.