INTIME BESCHWERDEN VERSTEHEN

Viele Frauen wissen nicht, dass ihre Beschwerden medizinisch einzuordnen sind – oder ob das, was sie spüren, „normal“ ist. Wenn Sie unsicher sind, Zweifel haben oder Veränderungen bemerken, kann dieser kurze Selbsttest ein erster Schritt zur Orientierung sein. Er ersetzt keine ärztliche Beratung, hilft aber dabei, die eigenen Symptome bewusster einzuordnen.

Ursachen verstehen & moderne medizinische Behandlungsansätze

Ein Mund mit roten Lippen hält zwei rote Kirschen mit Stielen zwischen den Zähnen.

SYMPTOME ERKENNEN

Viele Frauen leben über Jahre mit Veränderungen im Intimbereich, ohne sicher zu wissen, ob es sich um ein medizinisches Thema handelt. Beschwerden wie Trockenheit, Schmerzen, vermindertes Empfinden oder ein diffuses Unwohlsein entwickeln sich oft schleichend – und werden nicht selten als „normal“, altersbedingt oder nicht erklärbar eingeordnet. Gleichzeitig fehlt häufig eine klare Sprache dafür. Was ist noch im Rahmen? Was sollte abgeklärt werden? Und ab wann lohnt es sich, genauer hinzusehen? Dieser Selbsttest dient als erste Orientierung. Er hilft dabei, eigene Symptome bewusster wahrzunehmen und einzuordnen. Der Fragebogen ersetzt keine ärztliche Untersuchung, kann aber ein sinnvoller erster Schritt sein, wenn Sie unsicher sind oder Zweifel haben, ob Ihre Beschwerden medizinisch relevant sein könnten.
Eine Person in einem schwarzen, zotteligen Mantel, transparentem Body, Strumpfhosen und spitzen Pumps steht in einem dunklen Raum.

Eine kurze Orientierung für Deinen Körper.

FRAGEN ZUR ORIENTIERUNG
Manchmal merkt man erst im Rückblick, dass sich etwas verändert hat – im Gefühl, in der Reaktion, in der Wahrnehmung des eigenen Körpers. Diese Fragen helfen dir das einzuordnen.
Wenn Sie bei zwei oder mehr Fragen mit Ja antworten, lohnt sich ein ärztliches Gespräch. Nichts davon ist selten. Und nichts davon muss ausgehalten werden.
1. Fühlt sich dein Intimbereich „anders“ an als früher – egal ob beim Sport, beim Sitzen oder beim Sex?
2. Hast du das Gefühl, dass Feuchtigkeit, Empfindung oder Reaktion sich verändert haben?
3. Gibt es Momente, in denen du Druck, Ziehen oder Brennen spürst, ohne dass eine Infektion vorliegt?
4. Fühlt sich dein Körper beim Sex, bei Berührung oder Selbstberührung weniger „verbunden“ an als früher?
5. Hast du bemerkt, dass du dich beim Niesen, Lachen oder Springen unbewusst anspannst?
6. Musst du häufiger zur Toilette oder hast das Gefühl, deine Blase sei empfindlicher geworden?
7. Hast du nach hormonellen Veränderungen (z. B. Geburt, Stillzeit, Absetzen der Pille, Wechseljahre) Unterschiede bemerkt?
8. Fühlt sich die Haut oder das Gewebe im Intimbereich anders an – dünner, empfindlicher oder weniger elastisch?
9. Hast du das Gefühl, dein Körper reagiert langsamer auf Erregung oder Lust als früher?
10. Hast du dich schon einmal gefragt, ob das, was du spürst, „normal“ ist – und keine klare Antwort bekommen?
Eine Person in einem schwarzen, zotteligen Mantel, transparentem Body, Strumpfhosen und spitzen Pumps steht in einem dunklen Raum.

Wenn du zwei oder mehr Fragen mit „Ja“ beantwortest:

Das kann ein Hinweis sein, dass sich dein Körper verändert hat – hormonell, strukturell oder durch die Durchblutung. All das ist häufig. Und es gibt Wege, deinen Körper zu unterstützen – mit ihm, nicht gegen ihn.

TYPISCHE SYMPTOME

Manche Beschwerden sind klar, andere nur ein diffuses Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Wenn Sie bereits eine konkretere Vermutung haben, helfen die vertiefenden Fragebögen dabei, einzelne Symptome genauer einzuordnen. Sie sind thematisch fokussiert und gehen gezielt auf bestimmte Beschwerdebilder ein. Die Fragebögen ersetzen keine Diagnose, bieten aber Orientierung – und helfen, sich gezielt auf ein ärztliches Gespräch vorzubereiten. Wenn Sie unsicher sind, starten Sie mit dem allgemeinen Test. Wenn Sie schon eine Ahnung haben, wählen Sie den passenden vertiefenden Fragebogen.
Kann sich als Spannungsgefühl, Reibung oder Brennen bemerkbar machen – im Alltag oder beim Geschlechtsverkehr. Häufig tritt sie nach hormonellen Veränderungen auf.
Dazu zählen ziehende, brennende oder stechende Empfindungen, auch ohne sichtbare Ursache. Oft sind sie schwer einzuordnen und werden lange hingenommen.

WIEDERKEHRENDE BLASENENTZÜNDUNG/ REIZBLASE

Vermehrter Harndrang oder Druckgefühl – oft ohne erkennbare Infektion.
Viele Frauen beschreiben ein vermindertes Empfinden oder das Gefühl, „weniger zu spüren“ als früher. Das kann schleichend entstehen und unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Ein leichter, aber belastender Urinverlust beim Husten, Lachen oder Sport ist häufig – besonders nach Geburten oder mit zunehmendem Alter.

VERÄNDERUNGEN IM ÄUßEREN INTIMBEREICH

Viele Frauen bemerken Veränderungen der Haut, Spannkraft oder Empfindlichkeit im äußeren Intimbereich. Auch hier können sich Aussehen und Gefühl verändern.
Nicht jede Frau erlebt alle Symptome – und nicht jede Ursache ist eindeutig zuzuordnen. Entscheidend ist immer das individuelle Zusammenspiel von Gewebe, Durchblutung, Nervensystem und hormoneller Situation.
Nahaufnahme des Bauches einer Person mit dem Text "DRO IS FOR YOU" in Rot.

MEDIZINISCHER ANSATZ

Unsere regenerative Intimmedizin setzt an den biologischen Grundlagen an. Ziel ist es, körpereigene Regenerationsprozesse zu unterstützen, die Durchblutung zu fördern und die Gewebequalität nachhaltig zu verbessern – evidenzbasiert und individuell. Ein zentraler Ansatz ist plättchenreiches Plasma (PRP), das Wachstumsfaktoren enthält, die an Reparatur- und Regenerationsprozessen beteiligt sind.
Susanne Eschenburg M.D. ist aktuell die einzige Ärztin in Deutschland, die genau jene PRP-basierten Behandlungsprotokolle anwenden darf, auf denen die zugrunde liegenden klinischen Studien basieren. Diese Verfahren erfordern eine spezifische Qualifikation, standardisierte Protokolle und eine streng medizinische Anwendung.
Eine Person in einem schwarzen, zotteligen Mantel, transparentem Body, Strumpfhosen und spitzen Pumps steht in einem dunklen Raum.
Eine Person in einem schwarzen, zotteligen Mantel, transparentem Body, Strumpfhosen und spitzen Pumps steht in einem dunklen Raum.

NÄCHSTER SCHRITT

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Beschwerden behandlungsbedürftig sind, oder sich eine fundierte Einschätzung wünschen:
Buchen Sie ein persönliches ärztliches Beratungsgespräch

BEHANDLUNGSOPTIONEN

Welche Therapie medizinisch sinnvoll ist, hängt von Ursache, Ausprägung und individueller Situation ab. Regenerative Verfahren können eine Option darstellen und werden im persönlichen ärztlichen Gespräch geprüft. Ein möglicher Ansatz ist die PRP-basierte regenerative Therapie (autologes plättchenreiches Plasma), wie sie im Rahmen unseres sogenannten O-Shot®-Verfahrens angewendet wird. In der klinischen Praxis haben wir mit diesem nicht-hormonellen Verfahren gute Erfahrungen bei Scheidentrockenheit gemacht – sowohl bei Patientinnen nach Brustkrebserkrankungen oder Chemotherapien als auch bei Scheidentrockenheit im Zusammenhang mit Menopause oder hormonellen Veränderungen.
Die Eignung wird immer individuell und ärztlich beurteilt.
Eine Person in einem schwarzen, zotteligen Mantel, transparentem Body, Strumpfhosen und spitzen Pumps steht in einem dunklen Raum.
DR O
Weil jede zweite Frau unter Intimbeschwerden leidet. Zeit, darüber zu sprechen.

Diese Inhalte dienen der medizinischen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Diagnose.

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by Susanne Eschenburg
c/o Eterno Health, Bockenheimer Landstraße 33-35/5. OG, 60325 Frankfurt am Main